ABS und ESP

Das ABS und ESP sind vermutlich zwei der wichtigsten sicherheitstechnischen Entwicklungen, die das Auto innerhalb der letzten Jahrzehnte erlebt hat. Ohne diese beiden Innovationen hätte der Fahrer ein großes Stück weniger Kontrolle über sein Auto und eine Vielzahl mehr Todesfälle wären in den letzten Jahren zu verzeichnen gewesen. Dementsprechend lohnt es sich auf jeden Fall, einen Blick auf diese beiden technischen Innovationen zu werfen.

Was genau ist das ABS?

Hinter der Abkürzung ABS versteckt sich dabei der Begriff des Antiblockiersystems. Dieses wird aktiv, wenn man mit dem Auto ordentlich abbremsen muss. Hier greift ein ganz bestimmter Mechanismus. Die Bremsen blockieren die Räder, wobei das Auto jegliche Haftung und Kontrolle am Boden verliert, wenn diese Räder komplett stehen bleiben. Dann rutscht das Gummi der Räder quasi nur noch über den Asphalt, womit ein enormer Kontrollverlust einhergeht.

Durch das ABS probiert man nun ganz einfach, dieses Blockieren der Räder zu verhindern. Das passiert, indem in ganz bestimmten Zeitintervallen der Druck von der Bremse genommen wird, damit die Räder ausrollen können. Moderne ABS sind derart fortgeschritten, dass sie diese Blockaden aufheben, ohne dass sich der Bremsweg verlängert. Letzten Endes besteht der Nutzen dieser neuen Technologie also darin, dass man abbremsen kann und dennoch die Kontrolle über das Auto behalten. Dann kann man selbst der kompletten Vollbremse noch lenken und sich in Lücken einquetschen, um größere Übel zu verhindern.

Das ESP im Detail

Das ESP nennt sich auf Deutsch die Fahrdynamikregelung oder auch die elektrische Stabilitätskontrolle. Hierbei handelt es sich um ein elektronisch gesteuertes Fahrassistenzsystem, das europaweit bei fast allen Kraftfahrzeugen vorzufinden ist. Die Funktionsweise basiert darauf, dass gezielt einzelne Räder abgebremst werden können. Dadurch kann verhindert werden, dass das Fahrzeug ausbricht. Dabei sind die heutigen ESPs Verknüpfungen von Antiblockiersystemen mit Antriebsschlupfregelungen und einer elektronischen Bremskraftverteilung mit zusätzlichem Bremsassistenten.

Dieses System soll also letzten Endes die Kontrolle des Fahrers über das Fahrzeug sichern. Ist man so beispielsweise im Grenzbereich von Kurven unterwegs oder man übersteuert, so werden einzelne Räder abgebremst, um ein Abrutschen des gesamten Wagens zu verhindern. Vergleichsweise häufig erleben kann man das, wenn man Burnouts mit dem eigenen Wagen macht, da auch hier das Durchbrennen der Räder durch das ESP verhindert werden soll.

Die Reparatur beider Mechanismen

Da beide Mechanismen zuvor in das Auto eingebaut werden müssen, können diese natürlich auch zu Bruch gehen. Dann empfiehlt sich eine ABS ESP Reparatur. Diese ist in der Regel nicht allzu teuer, da man meistens nur kleinere Teile auswechseln muss.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass beide Mechanismen einwandfrei funktionieren. Ohne das ABS kann man so kaum abbremsen, ohne einen Unfall zu bauen. Das ESP sorgt des Weiteren dafür, dass man insbesondere auf nassen Straßen auch sicher unterwegs ist, wo in früheren Tagen noch zahlreiche Verkehrstote gefordert wurden, bringt einen heute die Technik sicher nach Hause.

Man selbst hat die Wahl

Bei den meisten Autos hat man selbst die Wahl, ob man das ESP oder das ABS anschalten möchte oder ob man es doch lieber deaktiviert lässt. Beide aktiviert zu lassen bringt auf jeden Fall die folgenden Vorteile mit sich:

  • Man kann sicher schnell fahren
  • Selbst in grenzwertigen Situation behält man die Kontrolle über das Fahrzeug
  • Man wird des eigenen Glückes Schmied
  • Das Fahrzeug geht seltener kaputt
  • Man gefährdet seltener andere

 

Fazit

Das ABS und ESP sind zwei grundlegende Technologien, die für den weitflächigen gebrauch des Autos heutzutage auf jeden Fall notwendig waren. Dementsprechend wichtig ist es, dass man diese Teile regelmäßig durchchecken lässt und repariert, sobald sie zu Bruch gehen. Hat man diese Systeme nicht aktiviert, ist man ein ganzes Stück gefährlicher unterwegs, weshalb man der eigenen Gesundheit und Familie zur Liebe beide Systeme aktiviert lassen sollte.

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